Latex ist nicht LaTeX. Das erstere ist der Milchsaft des Kautschukbaumes, das letztere ist ein Satzsystem.
Im Gegensatz zu anderen Textverarbeitungsprogrammen oder Layoutprogrammen ist es komplett unabhängig vom Betriebssystem. Dokumente können selbst mit dem einfachsten Texteditor erstellt werden, allerdings gibt es so etwas wie einen grafischen Editor nicht. WYSIWYG (what you see is what you get) ist ein Fremdwort. Eigentlich ist bei manchen Textprogrammen das get und das want auch nicht immer deckungsgleich. Der offensichtlichste Unterschied ist das Schriftbild zwischen einem LaTeX Dokument und einem Dokument welches mit Winword geschrieben wurde. Eine gute Gegenüberstellung gibt es auf der Internetseite von Matthias Mühlich.
Die Informationen auf diesen Seiten sollen derzeit keine Anleitung für Anfänger sein, sondern einige Tipps, Tricks und Vorlagen für die Arbeit mit LaTeX bieten.
Für Anfänger sehr wohl werden einige Vorlagen sein, welche für die Erstellung eines Lebenslaufes oder das Gerüst für eine Diplomarbeit darstellen.
Mit einem Vorurteil soll auch an dieser Stelle hier aufgeräumt werden. LaTeX ist nicht einfacher handzuhaben als etwa Winword. Für das Einarbeiten in LaTex, und einen passenden Editor (TeXnicCenter unter Windows oder Kile unter Linux) braucht man Zeit. Mit LaTeX drei Wochen vor der Diplomarbeit anzufangen ist ein Unterfangen, welches, positiv betrachtet, sehr mutig ist. Der Inhaber von WMS Modell&Technik hat bereits zwei Jahre vor der Diplomarbeit begonnen sich in das Layoutsystem einzuarbeiten. Nachträglich betrachtet war es den Aufwand auf jeden Fall Wert.